Förderung

Durchführung einer internationalen Konferenz an der Universität Bonn

Durch die Förderung der Gerfried-Werner-Hunold Stiftung konnte in der Woche vom 26. Oktober 2024 bis zum 02. November 2024 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn in Kooperation mit dem Hekima University College Nairobi/Kenia eine internationale Konferenz zum Thema „Christian Humanism“ stattfinden. Im Dialog zwischen Theologinnen und Theologen aus dem Globalen Norden und dem Globalen Süden, zwischen Early Researchers und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurden aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen theologischen Zugängen unter der Überschrift „Evangelisation, Marginalisation, and the Common Good“ ausgewählte Themen im interkulturellen Dialog erörtert.
16.03.2026
Gruppenfoto von etwa 18 Personen verschiedener Herkunft vor modernem Gebäude mit Glasfront und Backsteinwand.
Abgebildet von links nach rechts: Daniela Proske, George Macharia, Mary Getui, Anthony Egan, Nora Nonterah, Immaculate Frodwa, Susan Omondi (Trainerin), Dominic Tomuseni, Jochen Sautermeister, Anna Riedl, Elisee Rutagambwa, Klaas van Meerten, Henry Brang Mai Lazing, Lars Schäfers, Sr. Jakoba Zöll, Stefan Walser

Dank der Förderung durch die Gerfried-Werner-Hunold Stiftung konnte in der Woche vom 26. Oktober 2024 bis zum 02. November 2024 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn in Kooperation mit dem Hekima University College Nairobi/Kenia eine internationale Konferenz zum Thema „Christian Humanism“ stattfinden. Im Dialog zwischen Theologinnen und Theologen aus dem Globalen Norden und dem Globalen Süden, zwischen Early Researchers und etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurden aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen theologischen Zugängen unter der Überschrift „Evangelisation, Marginalisation, and the Common Good“ ausgewählte Themen im interkulturellen Dialog erörtert.

Die Konferenz bestand aus fünf Elementen:

  • Thematische Panels mit Vorträgen und Diskussion
  • Interkulturelles Training
  • Lektüre einschlägiger theologischer Texte in interkultureller Perspektive in Kleingruppen
  • Sozial-pastorale Exkursionen (Jugendpastoral und Obdachlosenseelsorge)
  • Kulturelle Exkursionen (Oberes Mittelrheintal, Köln und Aachen)

In den Panels referierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer je aus dem Globalen Norden und dem Globalen Süden zu einem gemeinsamen Themenfeld. Im moraltheologischen Panel ging es um die Themen family, sex, and gender, in der Fundamentaltheologie wurde das Thema secularisation und evangelisation diskutiert und in der Christlichen Sozialethik die Herausforderungen von marginalisation, poverty und sustainability beleuchtet. Die Konferenz zielte darauf ab, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in theologischen Konzepten und Deutungen, Problemwahrnehmungen und Situationsanalysen herauszustellen und sichtbar zu machen, die sich beim Theologietreiben aus dem jeweiligen kulturellen Kontext ergeben. Der interkulturelle Austausch sollte das Bewusstsein für die Kulturbedingtheit der Theologie einerseits und das Verbindende gemeinsamer Katholizität andererseits sowie für die damit verbundenen theologischen Potenziale und Herausforderungen fördern.

Daniela Proske und Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister